Museum für Glaskunst

Öffnungszeiten :

Dienstag - Samstag von 10.00 – 17.00 Uhr

Sonntag / Feiertag von 11.00 – 17.00 Uhr

 

Sonderschließtage 2024

29. März 2024 Karfreitag

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Willkommen im Museum für Glaskunst

Mit der Eröffnung des neu gestalteten Museums für Glaskunst Lauscha im April 2014 ist für viele ein lange gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Endlich kann die einzigartige, bedeutende Sammlung von Glaserzeugnissen aus Lauscha und dem Thüringer Wald umfassend, modern und barrierefrei der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden.

Die mehr als hundert Jahre zurückreichende Geschichte dieses ältesten deutschen Spezialmuseums für Glas verbindet sich am Standort der traditionsreichen Farbglashütte mit authentischer Glasproduktion. Daraus ergibt sich für den Besucher ein erheblicher Mehrwert. Unsere Sammlung historischer und moderner Gläser steht für Herkunft und Zukunft gleichermaßen. Eine Etage tiefer wird beständig Glas geschmolzen und verarbeitet.

Die zeitgemäße Präsentation hervorragender Erzeugnisse aus den Bereichen des Hüttenglases, des Lampenglases, des Studioglases, des Christbaumschmucks, der Augenprothetik, usw. wird ergänzt durch die enorme Vielfalt des Schaudepots. Erstmals gezeigt wird der für Lauscha typische Zusammenhang der Perlenproduktion und der Christbaumschmuckherstellung.

Lauscha darf sich mit Recht im übertragenen Sinne "Geburtsort des gläsernen Christbaumschmucks" nennen. Das neu gestaltete Museum für Glaskunst gereicht diesem "Titel" zur Ehre.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Lauscha und wünschen einen angenehmen und lehrreichen Aufenthalt.

 

Kontakt

Museum für Glaskunst Lauscha
Frau Anja Fölsche
Straße des Friedens 46
98724 Lauscha

Telefon: (03 67 02) 2 07 24
Telefax: (03 67 02) 3 08 36

E-Mail: glasmuseum@lauscha.de
Homepage: www.glasmuseum-lauscha.de

Ausstellung im Historischen Museums Bamberg

„Eine runde Sache? Wie Lauscha die Weihnachtskugel erfand“

So lautet der Titel der Ausstellung, die vom 01. Dezember 2023 bis 28. Januar 2024 in den Räumlichkeiten des Historischen Museums Bamberg zu sehen ist. Dem Besucher wird der Ursprung der Weihnachtsbaumtradition und des weihnachtlichen Baumschmucks – vor allem des gläsernen Christbaumschmucks aus Lauscha – bis zum Weihnachtsbaumschmuck heute gezeigt. Eine Auswahl an Kugeln und Formen aus dem Museum für Glaskunst Lauscha ist in den Bamberger Museumsvitrinen präsent.

Nicht nur das Museum beteiligte sich an der Ausstellung, auch der Christbaumschmuckhersteller Michael Haberland, der Heimat- und Geschichtsverein und Herr Lothar R. Richter trugen zum Gelingen bei. Die offizielle Eröffnung der Sonderausstellung am 30. November war gut besucht und die Beiträge von Frau Dr. Knebel, Frau Siebenhaar, Frau Cagol und Frau Fölsche wurden mit Interesse verfolgt.

Bei dem anschließenden Gang durch die Ausstellung gab es viele Fragen und anregende Gespräche zum gläsernen Lauschaer Christbaumschmuck.

 

Das zur Ausstellung erschienene Begleitbuch ist auch im Museumsshop des Museums für Glaskunst erhältlich.

 

Vergangene Ausstellungen

Sonderausstellung "Die bunte Welt der Glasmurmeln"

Zu einem Besuch lädt das Museum für Glaskunst Lauscha mit der Sonderausstellung

Die bunte Welt der Glasmurmeln vom 16.11.2019 - 27.12.2020 ein.

Wer kennt sie nicht aus Kindertagen, die kleinen runden Spielkugeln.

Murmeln, Märbel, Schusser, Klicker, Kullern, Heuer – das sind nur einige Namen für die Kugeln aus Stein, Ton, Porzellan oder aus Glas.

Zu den schönsten Murmeln gehören die leuchtenden bunten Glasmurmeln.

Mitte des 19. Jahrhunderts wollten Elias Greiner Vetters Sohn und sein Sohn Septimius, angeregt von bunten Achatkugeln, Murmeln aus Glas herstellen. Auf der Suche nach der technologischen Machbarkeit und zahlreichen Experimenten entwickelte Elias mit seinem Stiefbruder eine spezielle „Märbelschere“.

1849 soll die Erfindung der „künstlichen Achat- und Edelsteinkugeln“ patentiert worden sein. Damit nahm der Weg für die Lauschaer Glasmurmelproduktion seinen Lauf.

In der Sonderausstellung im Museum wird eine große Auswahl von verschiedenen Glasmurmeln präsentiert. Murmeln von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, gefertigt in Lampen- und in Hüttentechnik. Neben den historischen Murmeln mit bunten Fadeneinlagen und Biskuitporzellanfiguren sind auch Designer-Glasmurmeln von verschiedenen Murmelherstellern zu sehen.

Lassen Sie sich bei einem Besuch im Museum in die bunte Weit der Glasmurmeln entführen.

 

Karina Guévin & Cédric Ginart

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung
Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ vom 25.05.2019 -20.10.2019 ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Filigrane Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Die ungewöhnlichen Kombinationen, gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind „an der Lampe“ in Teamwork entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas. Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

Zu einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

„Hartmut Bechmann

vom 27.07.2019 -13.10.2019 ein.

Hartmut Bechmann wäre in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden.Zur Würdigung seines künstlerischen Schaffens wird eine repräsentative Auswahl aus seinem Werk im Museum in einer Sonderausstellung und in der Farbglashütte in einer Verkaufsausstellung präsentiert.

Hartmut Bechmann war gelernter Glasapparatebläser. Sein Weg führte über unterschiedliche Stationen vom Glasbläser und Glasmacher zum Glaskünstler. Er beherrschte unterschiedliche Techniken und entwickelte seinen eigenen Gestaltungsstil mit dem Werkstoff Glas. Konsequent setzte er in seinen Arbeiten die Einheit von Form und Dekor um.

Zu sehen ist dies in den außergewöhnlichen Glasobjekten, gefertigt sowohl in Lampentechnik, Ofentechnik als auch in der beide vereinenden Kombinationstechnik.

Am 12. April 2014 konnte nach mehreren Monaten intensiver Arbeit das Museum für Glaskunst die Türen für die Besucher öffnen.

Somit wurde ein lang gehegter Gedanke, das Museum in neuem Outfit zu präsentieren, in die Realität umgesetzt. Ausschlaggebend war der Vorschlag seitens des Lauschaer Ehrenbürgers Herrn Gerhard Bürger, die ungenutzte obere Etage der Farbglashütte als neues Domizil für die ca. 10 000 Objekte zur Verfügung zu stellen.

In Anbetracht der Situation am alten Standort ist durch den Umzug  eine deutliche Verbesserung der Erreichbarkeit, der Barrierefreiheit und der Präsentationsmöglichkeiten erreicht worden.

Bequeme Anreise mit der Süd Thüringen Bahn. Vom Bahnhof Lauscha ca. 10 min Fußweg.

www.sued-thueringen-bahn.de