Glasbläserstadt

Wer wird Glasprinzessin?

Die Lauschaer Glasprinzessinnen sind alle junge Frauen, welche selbst das Glasbläserhandwerk in den verschiedenen Sparten in Lauscha erlernen bzw. erlernt haben und das Handwerk ausüben oder familiär eine enge Bindung zur Glasbläserei haben bzw. in einer glasherstellenden oder verarbeitenden Firma tätig sind. Die Verbundenheit mit dem Glas ist die Hauptvoraussetzung, um überhaupt in die engere Wahl als Glasprinzessin gezogen zu werden. Weiterhin gehören dann umfangreiche Kenntnisse über die Heimatstadt und das Handwerk mit dazu. Ein Gremium, welches aus Vertretern verschiedenster Interessengemeinschaften besteht, trifft dann die Auswahl aus den verschiedenen Bewerberinnen. Die Amtsübergabe und somit erste öffentliche Präsentation der neu gewählten Hoheit fand bis 2007 traditionell zum Glasmacher- und Mondstürerfest in Ernstthal statt.
Im Jahr 2008 wurde erstmalig zum traditionellen Lauschaer Kugelmarkt am 30.11.2008 die Krönung der Glasprinzessin vorgenommen. Diese Tradition setzt sich nunmehr fort, immer am 1. Adventswochenendes wird das Zepter der Glasprinzessin an eine Nachfolgerin übergeben.

Amtsübergabe an die Nachfolgerin
Amtsübergabe an die Nachfolgerin
... die Autorin Durst-Benning zu Gast in Lauscha
... die Autorin Durst-Benning zu Gast in Lauscha

Bis 1997 wurden die ganzen Aufwendungen rund um die jeweilige Glasprinzessin seitens der Stadt Lauscha alleine getragen. Natürlich haben viele Firmen in Lauscha diese Aktivitäten durch Sponsoring mit unterstützt. Seit 1998 bis Mitte des Jahres 2008 lag die Betreuung, Terminkoordination und die organisatorischen Arbeiten rund um das Amt der Glasprinzessin in den Händen des Fremdenverkehrs- und Gewerbevereines Lauscha. Die Stadt Lauscha, verschiedene Betriebe und Institutionen unterstützten weiterhin die Auftritte unserer Prinzessin.
Seit Juli 2008 wird die Glasprinzessin nun wieder durch die Stadt Lauscha betreut. Um die Ausgaben für die Glasprinzessin in Grenzen zu halten ist Unterstützung in Form von Sach- und Geldzuwendungen o.ä. jederzeit willkommen.