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12.07.2013
Glasfluss in Lauschas historischer Mitte

Ein Dutzend neugieriger Bürger, meist Einheimische, fanden sich am „Tag der Architektouren" auf dem Multifunktionsplatz am Hüttenplatz der Glasbläserstadt ein. Interessiert verfolgten sie die Ausführungen von Hagen Höllering, der bei der Umgestaltung der Freifläche als verantwortlicher Planer einer Planungsgesellschaft aus Schleusingen mitgewirkt hatte. Rückblickend berichtete er von Lauschabach-Verrohrung und Hangsicherung der Straße zum Tierberg mit zwei Stützwandverläufen, von Neueinordnung der Bushaltestellen und aufwendigem Lichtkonzept. Einen einladenden Platz habe man schaffen wollen, der als Anlaufpunkt zum Stopp in Lauschas historischer Mitte einlädt. Neben Bäumen und Sitzflächen sollte dazu dauerhaftes, für Lauscha typisches Material beitragen. So entstanden das Schieferband und der symbolische Glasfluss. Viele Ideen wurden im Vorfeld präsentiert, manche davon am Sonntag nochmals von den Zuhörern aufgegriffen. „Wir mussten uns an das halten, was technisch machbar war", betonte Höllering. Als Parkplatz und für die spezielle Handwerkermeile zum Kugelmarkt hat sich die Freifläche schon etabliert. Weitere Nutzungsmöglichkeiten wurden am Sonntag angesprochen, aber auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, die angedachten Grünflächen von Unkraut frei zu halten. Die knappen Ressourcen der Stadt brachte bei den Anwesenden Patenschaftseinsätze aus früherer Zeit in Erinnerung. Ob sich allerdings wirklich jemand ehrenamtlich der unerwünschten Pflänzchen im Areal annimmt, bleibt abzuwarten. dh

Quelle: „Freies Wort", 12.07.2013