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28.02.2012
Bürgerpreis verliehen

Der Bürgermeister der Stadt Lauscha Norbert Zitzmann hat den Bürgerpreis „Ehrenmärbel der Stadt Lauscha" ins Leben gerufen. Dieser kann jährlich einmal an Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um die Glasstadt Lauscha und Ernstthal am Rennsteig erworben haben, verliehen werden.

Der Ehrenmärbel wird aus farbigem Glas ausschließlich handwerklich in Lauscha gestaltet und gefertigt. Er hat die Form einer Murmel mit 4 cm im Durchmesser. Form und Gestaltung entsprechen der Tradition der originalen Lauschaer Glasmärbel.

Nun wurde erstmals am 27. 02. 2012 der Bürgerpreis für das Jahr 2011 verliehen. Preisträger ist Herr Günter Schlüter aus Lauscha. Der langjährige Leiter des Museums für Glaskunst ist am 31.12.2011 in den Ruhestand getreten, engagiert sich aber weiterhin ehrenamtlich für das Museum. Unter seiner Leitung erlebte das Museum für Glaskunst einen deutlichen Aufschwung. Viele interessante Ausstellungen, beispielhaft seien die Ausstellungen: Lauscha aktuell, Blaschka, 50 Jahre Meisterjubiläen, Albrecht Greiner Mai, Hartmut Bechmann und Augenprothetik genannt, wurden durch Günter Schlüter verantwortlich gestaltet.

Unter Günter Schlüter entwickelten sich bedeutende Kooperationen, so mit dem Grafikmuseum Bad Steben, dem Ägyptischen Museum Berlin und dem Wissenschaftszentrum der Deutschen Wirtschaft Bonn. Das Museum für Glaskunst trat mit einer einzigartigen hochwertigen Publikationsreihe ebenso vorteilhaft hervor, wie mit einer hervorragenden Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der gute Ruf und die hohe Qualität des Museums für Glaskunst lagen und liegen Günter Schlüter besonders am Herzen. Sie waren neben dem außergewöhnlichen Engagement bei der Akquisition von Drittmitteln das besondere Verdienst von Günter Schlüter. Dafür dankte Bürgermeister Norbert Zitzmann während der Preisverleihung persönlich und im Namen der Stadt Lauscha und wünschte Günter Schlüter und seiner Familie Glück, Gesundheit und Wohlergehen.

Der Bürgerpreis „Ehrenmärbel der Stadt Lauscha" findet in Günter Schlüter einen würdigen ersten Preisträger.