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15.11.2011
Urweltmammutbaum vor Fällung bewahrt

Seit den siebziger Jahren steht an der Ruppenecke ein ganz besonderer Baum, eine Wassertanne, für deren
Erhaltung sich viele engagierte Bürger eingesetzt haben. Jetzt wurde vor Ort in einem kleinen Festakt ein informatives Hinweisschild zur Geschichte und Bedeutung des seltenen Stückes enthüllt und die Rettung des Urweltmammutbaumes gefeiert. 

Selbiger galt viele Jahre lang als ausgestorben und war in fossiler Form bekannt. Im Jahr 1941 wurde ein Exemplar in einer unzugänglichen Bergregion Chinas entdeckt, was einer Sensation gleichkam. Englische Forscher machten sich daraufhin auf den Weg, sammelten Samen des Baumriesen und verteilten sie auf der ganzen Welt. Als „lebenden Zeitzeugen", der den Wechsel der Flora überdauert hat, kann man den als „Metasequoia glyptostroboides" (Wassertanne) bekannten Baum einstufen. Der laubabwerfende Nadelbaum ist robust, frosthart und kann bis zu 35 m hoch werden. Er hat hellgrüne, abgeflachte Nadeln und wechselt im Herbst die Farbe. 

Wir danken allen Helfern, die mit ihrer Aktion den Baum aufgewertet und näher ins Bewusstsein der Einheimischen gerückt haben. Im neu gestalteten Umfeld zwischen Hüttenplatz und Tierberg sollte ihm nun noch ein langes Leben beschieden sein.