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04.05.2010
2 Maibäume in Lauscha

Nach vielen Jahren Pause, wurde erstmals nach der Wende in Ernstthal wieder ein Maibaum gesetzt. Die Initiative hierfür lag bei Ortschaftsrat und Feuerwehrverein. Anwohner und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr versammelten sich zuhauf am Morgen des Maifeiertages auf dem Dorfhüttenplatz, wo sie den rund zwölf Meter langen Maibaum begrüßten. Präzise navigierte Wehrführer Manuel Franke die Truppe beim Heben der Stange. Eine Besonderheit hat der Ernstthaler Maibaum aufzuweisen: etwas unter dem gebundenen Kranz hängt gelbleuchtend der Mond. Vielleicht ist es eine Anregung, dass man, wenn der Baum in gut einem Monat seinen Dienst getan hat, diesen gleich als neuen Werbeträger fürs Mondstürer-Fest verwenden kann.

Bereits tags zuvor waren Lauschas Feuerwehrleute im Sondereinsatz, schließlich galt es am Hüttenplatz das hölzerne Wahrzeichen des Monats ins Lot zu bringen. Die Krone des Baumes hatten zuvor einmal mehr die Frauen aus dem Feuerwehrverein prächtig geschmückt. Der Kranz wurde noch routiniert eingefädelt, bevor es in die Senkrechte ging. Dass die Lauschaer mittlerweile Übung im Setzen haben - das fachkundige Publikum nahm es freudig zur Kenntnis. So kam mancher Zaungast umso schneller zum Bierchen, mit dem er aufs Wohl der schnellen Maibaum-Truppe und des Frühlings gleichermaßen anstieß.

Hüttenplatz in Lauscha