Glasbläserstadt

Museum für Glaskunst Lauscha

Am 12. April 2014 konnte nach mehreren Monaten intensiver Arbeit das Museum für Glaskunst die Türen für die Besucher öffnen.

Somit wurde ein lang gehegter Gedanke, das Museum in neuem Outfit zu präsentieren, in die Realität umgesetzt. Ausschlaggebend war der Vorschlag seitens des Lauschaer Ehrenbürgers Herrn Gerhard Bürger, die ungenutzte obere Etage der Farbglashütte als neues Domizil für die ca.     10 000 Objekte zur Verfügung zu stellen.

In Anbetracht der Situation am alten Standort ist durch den Umzug  eine deutliche Verbesserung der Erreichbarkeit, der Barrierefreiheit und der Präsentationsmöglichkeiten erreicht worden.

Bequeme Anreise mit der Süd Thüringen Bahn. Vom Bahnhof Lauscha ca. 10 min Fußweg.

www.sued-thueringen-bahn.de

Öffnungszeiten

Dienstag - Samstag    12:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Sonntag / Feiertag      11:00 Uhr bis 17:00 Uhr 

Öffnungszeiten zum Kugelmarkt 2016:

26./27.11.2016            10.00 - 18.00 Uhr

03./04.12.2016            10.00 - 18.00 Uhr

Sonderöffnungszeiten Feiertage 2016:

26.03.2016                   12.00 - 17.00 Uhr

27./28.03.2016             11.00 - 17.00 Uhr

01.05.2016                   11.00 - 17.00 Uhr

05.05.2016                   11.00 - 17.00 Uhr

15./16.05.2016             11.00 - 17.00 Uhr

03.10.2016                   11.00 - 17.00 Uhr

31.10.2016                   11.00 - 17.00 Uhr

25./26.12.2016             11.00 - 17.00 Uhr 

Sonderschließtage 2016:

25.03.2016 Karfreitag

13.11.2016 Volkstrauertag

20.11.2016 Totensonntag

24.12.2016 Heiligabend

vom 30.12.2016 bis 02.01.2017

Museum neu

Willkommen im Museum

Mit der Eröffnung des neu gestalteten Museums für Glaskunst Lauscha im April 2014 ist für viele ein lange gehegter Traum in Erfüllung gegangen. Endlich kann die einzigartige bedeutende Sammlung von Glaserzeugnissen aus Lauscha und dem Thüringer Wald umfassend, modern und barrierefrei der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden. Die mehr als hundert Jahre zurückreichende Geschichte dieses ältesten deutschen Spezialmuseums für Glas verbindet sich am Standort der traditionsreichen Farbglashütte mit authentischer Glasproduktion. Daraus ergibt sich für den Besucher ein erheblicher Mehrwert. Unsere Sammlung historischer und moderner Gläser steht für Herkunft und Zukunft gleichermaßen. Eine Etage tiefer wird beständig Glas geschmolzen und verarbeitet.

Die zeitgemäße Präsentation hervorragender Erzeugnisse aus den Bereichen des Hüttenglases, des Lampenglases, des Studioglases, des Christbaumschmuckes, der Augenprothetik, usw. wird ergänzt durch die enorme Vielfalt des Schaudepots. Erstmals gezeigt wird der für Lauscha typische Zusammenhang der Perlenproduktion und der Christbaumschmuckherstellung.

Lauscha darf sich mit Recht im übertragenen Sinne "Geburtsort des gläsernen Christbaumschmuckes" nennen. Das neu gestaltete Museum für Glaskunst gereicht diesem "Titel" zur Ehre.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Lauscha und wünschen einen angenehmen und lehrreichen Aufenthalt im Museum.

Figur aus dem Lauschaer Glasmuseum

Gefäße aus dem Lauscher Glasmuseum


Anschrift und Kontakt

Museum für Glaskunst Lauscha
Frau Anja Fölsche
Straße des Friedens 46
98724 Lauscha

Telefon: (03 67 02) 2 07 24
Telefax: (03 67 02) 3 08 36

Email: Glasmuseum.Lauscha(at)t-online.de
Homepage: www.glasmuseum-lauscha.de

Museum neu

16.11.2016 bis 15.01.2017
Sonderausstellung "SOLO"

Ulrich Precht „SOLO" 

Anlässlich des 60. Geburtstages des Glaskünstlers Ulrich Precht findet im Museum für Glaskunst die Sonderausstellung „Solo“ statt. 

Glaskünstler Precht arbeitet seit 1983 nach einem Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung, Burg Giebichenstein, freischaffend in Lauscha.

In den ersten Schaffensjahren entstehen Objekte in der vom Vater, Volkhard Precht, adaptierten Folientechnik. Studioglasobjekte mit Malerei in der Zwischenschicht zu bestimmten Themen folgen. Im Zusammenspiel von handwerklichem Können gepaart mit Kreativität und der Liebe zum Detail entstehen Werke mit vielgestaltigen und faszinierenden bildhaften Dekoren.

In den letzten Jahren experimentiert und arbeitet Precht verstärkt mit dem Sandguss. Erste größere Reliefs mit Masken entstanden bei dem Internationalen Glassymposium 1997 in der Farbglashütte Lauscha. Es folgten Bildplatten mit figürlichen Darstellungen und Ornamenten. Aktuell arbeitet Precht an charakteristischen Glasskulpturen. 

In der Ausstellung ist ein Querschnitt seiner vielfältigen Arbeiten zu sehen, die größtenteils am eigenen Glasofen entstanden sind.

Der Fokus liegt auf den Sandgussobjekten, vorrangig auf den neuen, etwas fernöstlich angelehnten Figuren. Selektiv präsentiert werden neben den Studioglasarbeiten auch einige geschliffene optische Objekte.

Begleitend zu den Exponaten wird in der Ausstellung den Besuchern der Fertigungsprozess durch die Darstellung von Arbeitsmaterialien und Filmsequenzen näher gebracht.

Ulrich Precht bei der Arbeit in seinem Studio

Sonderausstellung "SOLO"